CPSD Cryp­to Break­fast: E-Mail Ver­schlüs­selung am 18. Juli 2018 in Wien

Seit 2016 ver­anstal­tet die Fir­ma CPSD ihre Cryp­to Break­fast Ver­anstal­tun­gen, bei denen Inter­essen­ten in gemütlich­er Früh­stücks-Atmo­sphäre sich zu IT-Sicher­heit­s­the­men der ange­wandten Kryp­togra­phie aus­tauschen kön­nen. Dieser Erfahrungsaus­tausch, auch zwis­chen den Teil­nehmern, hil­ft bei der Entschei­dungs­find­ung für den eige­nen Ein­satz.

Dies­mal möcht­en wir die Ruhe nach dem (DSGVO) Sturm im Früh­jahr nutzen und die unter­schiedlichen Tech­nolo­gien der E-Mail-Ver­schlüs­selung disku­tieren. Hier geht es direkt zur Ein­ladung.

Stand der Tech­nik bei der E-Mail-Ver­schlüs­selung

Obwohl die Stan­dards für E-Mail-Ver­schlüs­selung mit S/MIME und (Open)PGP seit über 20 Jahren ver­füg­bar sind, haben sich diese Pub­lic-Key basierten Meth­o­d­en nicht flächen­deck­end durchge­set­zt. Der Grund ist primär die man­gel­haften Verteil­meth­ode der öffentlichen Schlüs­sel zwis­chen den Kom­mu­nika­tion­spart­nern. Speziell für die Kom­mu­nika­tion mit Endan­wen­dern oder Bürg­ern eignen sich S/MIME und OpenPGP nicht, da End­be­nutzer mit der Zer­ti­fikats-/Schlüs­sel­er­stel­lung und der Spe­icherung von Schlüs­seln über­fordert sind.

Pro­pri­etäre Meth­o­d­en wie das Über­tra­gen von ver­schlüs­sel­ten PDF Doku­menten oder ver­schlüs­sel­ten ZIP scheit­ern am Pass­wort-Man­age­ment und sind anfäl­lig für Brute-Force-Attack­en.

In der Prax­is zeigt sich, dass E-Mail-Ver­schlüs­selung nur dann angenom­men wird, wenn eine Kom­mu­nika­tionsver­schlüs­selung ohne Instal­la­tion von Zusatz­soft­ware, Plug-Ins oder Schlüs­sel­ma­te­r­i­al beim Empfänger auskommt. Gle­ichzeit­ig ist die Unter­stützung aller gängi­gen E-Mail-Clients, wie Win­dows Clients, Apple Mac und iOS/Android Smart­phones exis­ten­ziell, da ein E-Mail-Versender nicht wis­sen kann auf welchem Endgerät der Empfänger seine Nachricht öff­nen wird.

Speziell nach der EMIG “E-Mail Made in Ger­many” Ini­tia­tive der deutschen 1&1 siehe Link E-Mail made in Ger­many gibt es starke Bestre­bun­gen nach ein­er zuver­läs­si­gen SMTP/TLS Ver­schlüs­selung zwis­chen Domainen und somit als automa­tis­che E-Mail­ver­schlüs­selung bis zum Mail-Provider des End­kun­den. Eine zuver­läs­sige SMTP/TLS Ver­schlüs­selung kann eine gute Meth­ode für die Massen­ver­schlüs­selung bekan­nter Kom­mu­nika­tion­spart­ner sein.

Alle diese Möglichkeit­en wer­den wir am Cryp­to Break­fast am 18. Juli 2018 in Wien an der Alten Donau in ein­er Experten­runde vorstellen und bew­erten. Wir freuen uns auf Ihr Inter­esse und Ihre Anmel­dung!

Ufertaverne Symbolbild

Mittwoch 18. Juli 2018, 9:00 — 11:00
Ufer­tav­erne Restaurant/Cafe
An der Oberen Alten Donau 186
1220 Wien (800m von U1 Kagran)

zur kosten­freien Anmel­dung
Mag. Rainer Altmüller

Mag. Rain­er Alt­müller
Geschäfts­führer CPSD
+43 732 781584–10

Ing. Andreas Schuster

Ing. Andreas Schus­ter
Nieder­las­sungsleit­er Wien
+43 678 1216943

2018-10-15T13:45:57+00:00 29.06.2018|

Über den Autor:

Andreas Schuster ist 45 Jahre alt und wohnt in Wien. Vor über 20 Jahren hat er sein Hobby die IT zum Beruf gemacht und arbeitet seit vielen Jahren in der Crypto-Branche. Sein technisches Interesse an allem das ein Kabel hat (exklusive Weißwaren...) bringt immer wieder spannende Blog-Inhalte.

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